Das Schneeglöckchen: Der Frühlingsbote ist da, der Frühling nicht (März 2018)

Schneefall Ende März und Temperaturen nur wenig über null Grad. Theoretisch haben wir Frühling, praktisch ist noch Winter.

 

Passend zum Wetter habe ich mich fotografisch mit dem Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) beschäftigt. In Norddeutschland ist das Schneeglöckchen zwar nicht heimisch, aber verwildert vielerorts anzutreffen. Bereits im Februar kamen die ersten Exemplare zur Blüte.

 

Schneeglöckchen sind gegen Frost geschützt, in dem sie bei Minusgraden durch eine Stoffwechselumstellung ihr eigenes Frostschutzmittel produzieren. Nach einer frostigen Nacht liegen Blüten und Blätter zwar flach auf dem Boden, doch kaum steigen die Temperaturen etwas an, richten sich die Pflanzen wieder auf.

 

Bei den Aufnahmen kamen Makrobjektive mit 60 und 105 mm Brennweite sowie ein 65 mm Lupenobjektiv zum Einsatz. Desweiteren verwendete ich auch einige alte, manuelle Objekte, darunter ein Primotar 3,5/135mm, welches ich kürzlich für wenig Geld auf einem Flohmarkt gekauft habe. Die Aufnahme der Blüte "von unten" wurde mit einer Bridgekamera mit Vorsatzlinse gemacht.